Offene Hochschulen Hamburg

Die Aufgabe von Bildung und Wissenschaft ist es, für gesellschaftlichen Fortschritt im Sinne aller Menschen weltweit zu sorgen. In diesem Sinne setzen wir uns als Aktive aus dem hochschulübergreifenden Aktivenkreis Offene Hochschulen Hamburg für eine Öffnung der Hochschulen in geschützter Präsenz, kritische Wissenschaft und eine Verbesserung der sozialen Lage der Studierenden ein. Hier kannst du mitmachen.


Aktivitäten

Diskussionsveranstaltung mit Kommiliton*innen aus Frankreich am 02.04.21

International Solidarisch: sozial verantwortliches Studieren statt Hochschullockdown / Solidarité internationale: oui à des études socialement responsable, non à la fermeture des facs

Den Flyer zur Veranstaltung findet ihr hier: auf deutsch und auf französisch 

Demonstration: Solidarische Krisenlösung BILDEN — für die Öffnung der Hochschulen am 24.11.20

Aus dem Aufruf zur Demonstration: „Hochschulen sind keine Infektions-Hotspots! Im Gegenteil, sie stehen in der Verantwortung, zu einer humanen und solidarischen Lösung der Krise beizutragen. Mit erprobten Hygienekonzepten und einer erhöhten gegenseitigen Aufmerksamkeit sollte im Wintersemester deswegen möglichst viel in Präsenz stattfinden!“

Ein Kurzvideo mit Eindrücken von der Demo:

Alle Redebeiträge von der Demo zum Nachschauen:

Petition: die geplante Präsenzlehre im Wintersemester ermöglichen!

Im Wintersemester haben Lehrende der Universität Hamburg eine Petiton für die Ermöglichung von Präsenzlehre im Wintersemester 20/21 gestartet. Im Petitionstext heißt es dazu: „Hochschulen und Wissenschaft sind von Bedeutung für eine solidarische, nachhaltige Bearbeitung der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Analyse und rationale Argumentation sind hochwirksam gegen Angst, Fake-News, Verschwörungstheorien und Demagogie. Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung und die universitäre Gemeinschaft brauchen Begegnung, Bezugnahme, Diskussion, Mimik, Gestik, spontane Anregungen in einem gemeinsam – unter den aktuellen Bedingungen besonders sorgfältig – belebten Raum.“

Kundgebung und Übergabe der Petition: Für Präsenz und Solidarsemester an den Hamburger Hochschulen!

Am 23.09. haben Aktive aus dem Präsenz- und Solidarsemester Bündnis bei einer Kundgebung auf dem Gänsemarkt die Unterschriften der Petition „Für Präsenz und ein Solidarsemester an den Hamburger Hochschulen“ an Vertreter*innen der Wissenschaftsbehörde übergeben. Im Petitonstext heißt es unter anderem:

„Es ist die Aufgabe der Hochschulen zu Friedensbildung, solidarischen internationalen Beziehungen, Demokratisierung, einem nachhaltigen Austausch mit der Umwelt und sozialer Gerechtigkeit beizutragen. Wissenschaftliche Erkenntnis braucht kritische persönliche Auseinandersetzung und Bezugnahme. Das gelingt am besten in Präsenz. Daher fordern wir von Senat und Hochschulleitungen:

  1. Soziale Grundlage sichern: 900€ monatlich als Vollzuschuss
  2. Bildung braucht Präsenz
  3. Mensen und Bibliotheken sind Grundlage für Wissenschaft: Sie müssen geöffnet werden
  4. Restriktionen abschaffen: Fristen für ein Jahr verlängern, Freischussregelung für alle Prüfungen“

Besonders lesenswert sind auch die über 340 Kommentare zur Petition in denen die Unterzeichner*innen begründen, warum eine Öffnung der Hochschulen und eine soziale Absicherung der Studierenden dringend geboten ist. Eine Vertonung einer Auswahl der Kommentare findet ihr hier.

Kundgebung zur Wiedereröffnung der Universität Hamburg am 03.06.20

Am 03.06. haben wir auf dem Allendeplatz eine Kundgebung zur Wiederöffnung der Universität abgehalten und im Anschluss eine Petition dem Uni-Präsidium übergeben. Mit Redebeiträgen aus den Fachbereichen Erziehungswissenschaft, Medizin und Sozialökonomie. Aus dem Aufruf-Text:

„Sind die Hochschulen reine Ausbildungsstätten mit Studierenden als lediglich Empfänger von Berufsqualifikation? Oder sollen sie öffentliche Einrichtung gesellschaftlich verantwortlicher Erkenntnisbildung und Persönlichkeitsbildung sein mit demokratisch organisierter kritischer Wissenschaft? Dieser dauernde Konflikt wird angesichts der Corona-Pandemie verschärft und spiegelt sich aktuell in der Frage, wann die Universität wieder geöffnet wird und wofür. […]

Auch Studierende sind auf die Infrastruktur der Universität angewiesen – nicht zuletzt deshalb, weil nicht alle über angemessene Arbeitsräume und Internetzugang verfügen. Die Einschränkung des Zugangs zu den Hochschulgebäuden ging einher damit, dass die Studierenden mit den Eindämmungsverordnungen zu „Publikum“ degradiert wurden. Ein klarer Gesetzesverstoß, das Hamburgischen Hochschulgesetz besagt eindeutig: Studierende sind Mitglieder der Universitäten! Sie haben das Recht und die Pflicht, sich an der Einheit von Forschung und Lehre zur kooperativen Erarbeitung von Lösungen gesellschaftlicher Krisen zu beteiligen. Alle Mitgliedergruppen der Hochschule sollen und können initiativ hierfür sein.“